Sojadrink

sojadrinkWas sich hinter Sojadrinks verbirgt

Von Sojadrink hat jeder schon einmal gehört. Sie sehen aus wie Milch, sind aber keine. Sie sind ein Gemisch aus Wasser und Sojabohnen, können aber alternativ zu Milch verwendet werden. Sie enthalten viel Eiweiß und wertvolle Pflanzenstoffe, weshalb man sie als grundsätzlich gesund einstuft.

Grundlegende Eigenschaften

Sojadrinks sind in der Regel sämig, sehen aus wie Milch und können problemfrei als Alternative dazu verwendet werden. Egal ob warm oder kalt, zum Kochen oder pur. Sie schäumt nicht auf und findet darüber hinaus als Kaffeezusatz Anwendung, wobei sie hierfür als wenig geeignet beschrieben werden. Der Grund dafür ist die Tatsache, dass sie ausflocken können, beispielsweise bei stärker geröstetem Kaffee. Ein Sojadrink selber schmeckt eher unaufdringlich nach Bohnen und ein wenig Getreide. Des Weiteren gibt es aromatisierte und gesüßte Sorten, die beispielsweise nach Vanille schmecken und damit auf den europäischen Massengeschmack abzielen.

Sehr erfreulich ist, dass Sojadrinks prinzipiell kein Gen-Soja enthalten, was schon lange nicht mehr selbstverständlich ist. In den USA stehen genveränderte Lebensmittel an der Tagesordnung, während sie in Deutschland aktuell mehrheitlich abgelehnt werden. Kein Wunder, denn die Gentechnik hat keinerlei Nutzen für den Käufer, sondern nur für die industrielle Produktion. Die Lebensmittel werden auf diese Weise noch billiger und gewinnbringender.

Pflanzliche Hormone

Zu beachten ist, dass Sojadrinks von Natur aus gut sind, weil sie viel Eiweiß enthalten und über wertvolle Pflanzenstoffe verfügen, sogenannte pflanzliche Hormone. Diese ähneln dem menschlichen Östrogen. Nimmt man es oft zu sich, soll Krebs vorgebeugt werden, sogar die Beschwerden der Wechseljahre können zurückgehen. Durch das entfallende Cholesterin entsteht kein negativer Effekt für das Herz- und Kreislaufsystem. Jedoch sollte man sich in Bezug auf mögliche Allergien vorsehen. Dadurch, dass immer mehr Lebensmittel mit Soja angereichert werden, müssen auch die Sojadrink-Hersteller nicht spezifisch davor warnen. Das trifft vor allem auf Birkenpollenallergiker zu, da sie oftmals kritisch auf Soja reagieren.

Doch sofern man keine entsprechende Allergie aufweist, kann man Sojadrinks als vollwertigen Milchersatz verwenden, wobei man hier auf extra mit Kalzium angereicherte Drinks zurückgreifen sollte. Denn Sojabohnen sind von Natur aus ärmer an Kalzium. Wer ein Glas mit angereichertem Sojadrink verzehrt, deckt damit ungefähr ein Drittel seines Kalzium-Bedarfs für den Tag. Allerdings ist hier eine klare Trennlinie zu Bioprodukten zu ziehen. Bio-Sojadrinks dürfen laut Gesetz nämlich nicht mit künstlichen Zusatzstoffen versehen werden, weshalb für den erhöhten Kalziumbedarf Meeresalgen zum Einsatz kommen. Dennoch sollte man gründlich das Etikett studieren, da nicht alle Sojadrinks diesen Vorgaben entsprechen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch Benutzung unserer Seite stimmst Du der Erfassung von Informationen durch Cookies zu. Info | OK