Edamame

Alles was Du über das japanische Gericht wissen musst

Edamame sind im Trend. Während sie bereits seit Jahrtausenden in ihrer Heimat, Japan, verspeist werden, erfahren sie in den letzten Jahren auch hierzulande immer größere Beliebtheit. Das geht so weit, dass Edamame heute nicht nur in speziellen Asia-Läden, sondern ebenso in gut sortierten Supermärkten gefunden werden können.

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Gerade in Szenelokalen, welche sich unter anderem auf vegetarische oder vegane Kost beschränken, gehören Edamame oft zu den Standardangeboten. Sie haben also trotz Ihrer Simplizität – oder gerade deswegen – Einzug in die deutsche Essenskultur gefunden. Dabei schmeckt Edamame nicht nur gut und ist leicht zuzubereiten, sondern es birgt überdies gesundheitliche Vorteile. Wir klären auf.

Was sind Edamame überhaupt?

Die Bezeichnung Edamame stammt aus dem Japanischen und bedeutet übersetzt „Bohnen am Zweig“ oder auch sinngemäß „Stängelbohne“. Den Namen haben sie erhalten, da sie bei der Zubereitung oft noch mit Stängel dran gekocht werden. Denn bei der Edamame handelt es sich lediglich um unreif geerntete Sojabohnen. Dennoch bezeichnet der Begriff sowohl das Gemüse selbst als auch das Gericht, welches aus diesem zubereitet wird.

Dabei werden die zubereiteten Edamame zwar auch als Beilage oder in einem Hauptgericht, aber viel öfter als Snack zwischendurch serviert. Das kommt gerade im Sinne eines gesunden Lebensstils richtig, denn die unreifen Sojabohnen weisen wertvolle Nährstoffe auf. Bei nur 122 Kalorien pro 100 Gramm sind sie dabei einerseits kalorienarm und somit auch für ernährungsbewusste Personen geeignet. Andererseits runden sie mit einem hohen Anteil an Proteinen, Vitaminen und Omega-3-Fettsäuren den täglichen Ernährungsplan ab.

Edamame richtig lagern

Edamame als Gericht wird stets frisch zubereitet. Denn selbst frisch geerntete unreife Sojabohnen erleben schon nach zehn Stunden eine Verminderung der Geschmacksqualität. Aus diesem Grund ist es wichtig, beim Kauf der Edamame auf frische, grüne Exemplare zu setzen. Während sie zwar am besten sofort zubereitet werden, können sie auch für rund drei Tage im Kühlschrank gelagert werden. Erleichtert wird der Genuss jedoch durch den Kauf von tiefgefrorenen Edamame.

Zubereitung von Edamame

Traditionell wird Edamame in Japan als Snack gereicht. Dabei sind Edamame in ihrer Heimat das Pendant zu gratis gereichten Erdnüssen in amerikanischen Gastronomiebetrieben. Sollen sie daher als Zwischenmahlzeit zubereitet werden, werden sie einfach ganz in der Schote in sprudelnd kochendem Salzwasser für mindestens fünf Minuten gekocht. Ebenso ist es möglich, sie zu dämpfen oder gar in der Mikrowelle zu garen.

Danach entnimmt man sie aus dem Topf und bestreut sie mit Meersalz. Alternativ kommen auch andere geschmacksgebende Komponenten, wie Chiliflocken, Knoblauchgranulat, Zitronensaft, Sesamöl oder Sojasauce zum Einsatz. Diese werden einfach über die gegarten Edamer gestreut beziehungsweise geträufelt oder auch mit den Edamame in einer Pfanne angeröstet. So werden die Sojabohnen in kleinen Schälchen serviert und als Snack verspeist.

Wichtig ist jedoch, dass nur die eigentlichen Sojabohnen essbar sind – die Schale bleibt also auf dem Teller. Dafür werden die Schoten mit den Fingern geöffnet und die Bohnen mit der Hand entnommen und verzehrt. Alternativ ist es außerdem beliebt, die Edamame ganz in den Mund zu nehmen und die Sojabohnen quasi auszusaugen.