Sojakeimlinge

sojakeimlingeWissenswertes zu Sojakeimlingen

Sojakeimlinge sind vor allem unter dem Namen Sojasprossen bekannt und werden so oftmals im Supermarkt verkauft. Man gewinnt sie im Zuge der Keimung von Sojabohnen, was ungefähr drei oder vier Tage in Anspruch nimmt. Dabei müssen sie abgedunkelt und in Wasser eingelegt werden, bis der Prozess der Keimung vollendet ist. Hinterher enthalten die Sojakeimlinge eine große Menge an Isoflavonen und sind darüber hinaus eine sehr hochwertige Quelle für pflanzliches Sojaprotein.

Der gesundheitliche Nutzen

Dass Sojaprodukte gesund sein sollen, lies man vielerorts. Und gerade auf Sojakeimlinge trifft diese Behauptung zu. Denn im Verhältnis zu herkömmlichen und ungekeimten Sojabohnen steigt der Nährstoff- und Vitamingehalt, ebenso aber der Gehalt hochwertiger Fette, durch den Keimprozess nachweislich an. Zudem steht fest, dass die enthaltenen Ballaststoffe und Mineralien vom menschlichen Körper deutlich besser verarbeitet werden können. Auch aus diesem Grund ist die Aufnahme dieses Sojaproduktes allgemein als gesundheitsfördernd einzustufen.

Allgemeine Verwendung der Sojakeimlinge

Da frische Sojakeimlinge einen überaus hohen Nährwert haben und sich dadurch von anderen Sojaprodukten unterscheiden, sollte man sie dementsprechend schnell verbrauchen. Folgendermaßen lassen sie sich optimal gebrauchen:

  • zubereitet als Salat
  • als Beilage oder Zutat in einer Gemüsepfanne
  • als Verfeinerung diverser Speisen

Sojakeimlinge verwendet man am besten, solange sie noch knackig und weiß-gelb in ihrer Farbe sind. Sollten bereits braune Stellen zu sehen sein, so ist das ein Zeichen für die langsam schwindende Frische.

Besonders häufiger Anwendung finden Sojasprossen und -keimlinge in der Asiatischen Küche, ebenfalls als Beilagengemüse. Beispielsweise vermischt mit Ingwer, Knoblauch, gesalzenen kleinen Fischen oder Frühlingszwiebeln. Allerdings eignen sich die Keimlinge auch für die Zubereitung von chinesischen oder vietnamesischen Frühlingsrollen, und zwar in ungekochter Form. In Korea bevorzugt man es allerdings, die Sojasprossen kurz zu kochen (unter einer Minute) und sie anschließend mit kaltem Wasser abzukühlen. Hinterher verfeinert man sie mit Knoblauch, Sesam Öl, Salz und anderen Gewürzen.

Alternative Methoden

Sollten einmal keine frischen Sojakeimlinge zur Verfügung stehen, kann man alternativ zu hoch konzentrierten, ballaststoff- und vitaminreichen Sojapulverpräparaten zurückgreifen, wie zum Beispiel SuperSoy. Der Proteinanteil dieses Pulvers beträgt ganze 40 Prozent und eignet sich daher auch optimal als gesunde Nahrungsergänzung. Jedoch bleibt anzumerken, dass der Verzehr frischer Keimlinge nicht nur besser für die Geschmackssinne, sondern auch nährstoffreicher ist. Plant man also die Zubereitung einer asiatischen Speise und hat genug Zeit, im Voraus einzukaufen, ist der Griff zu frischen Sojakeimlingen zu empfehlen.

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