Sojajoghurt


Das Herstellungsverfahren

Sojajoghurt stellt man ganz ähnlich wie herkömmlichen Kuhmilchjoghurt her. Zunächst versetzt man die Sojamilch mit speziellen Milchsäurebakterien, die darauf hin gerinnt und ein joghurtähnliches Produkt, mit leicht säuerlichem Geschmack ergibt. Die Konsistenz ist ein wenig weicher als bei Joghurt aus Kuhmilch, weshalb hin und wieder einige Verdickungsmittel hinzugegeben werden.

Dieses recht einfache Herstellungsverfahren kann sogar zu Hause umgesetzt werden. Es reicht, Joghurtferment oder bereits fertigen Sojajoghurt einer zuvor erwärmten Sojamilch zuzuführen. Das führt dazu, dass innerhalb weniger Stunden ein Fermentation Sojajoghurt entsteht. Nach Bedarf lässt sich die Prozedur auch wiederholen.

Falls ein fester Sojajoghurt gewünscht ist, muss die Sojamilch vor der Fermentierung mit Zucker versetzt werden. Dadurch, dass sie von Natur aus kaum Zucker enthält, dient er gewissermaßen als Nahrung für die Bakterien und beschleunigt so die Fermentierung. Der auf diese Weise entstehende Sojajoghurt fällt geschmacklich intensiver aus.

Inhaltsstoffe des Sojajoghurts

100 Gramm purer Sojajoghurt weist einen Brennwert von 59 Kilokalorien auf. Hinzu kommen 4,7 Gramm Eiweiß, fast 3 Gramm Fett und gerade einmal 3,2 Gramm Kohlenhydrate. Je nach Hersteller und Produkt sind diese Werte natürlich variabel. Zudem enthält Sojajoghurt sogenannte Isoflavone und wird meist künstlich mit Kalzium angereichert.

Weitere Vorteile äußern sich darin, dass der Sojajoghurt frei von Cholesterol, Gluten, Laktose und Milcheiweiß ist. Menschen mit Kuhmilchallergie sowie einer Laktoseintoleranz können ihn also ohne jegliche Beschwerden verzehren. Darüber hinaus ist er mit keinerlei tierischen Produkten in Verbindung zu bringen und deshalb überaus gut für vegetarische sowie vegane Ernährungsweisen geeignet.

Wie heißt Sojajoghurt richtig?

Etwas trickreich wird es bei der Bezeichnung des Sojajoghurts innerhalb der Grenzen der Europäischen Union. Diese schreibt nämlich vor, die Wörter „Joghurt“, „Kefir“ und „Kumys“ seien ausschließlich für auf Kuhmilch basierende Produkten vorbehalten.

Aus diesem Grund mussten sich die Hersteller etwas einfallen lassen und verwenden nun Kunstwörter wie „Yofu“, ein Kofferwort aus Tofu und Yoghurt. Auch die Bezeichnung „Sojagurt“ dürfte in dem einen oder anderen Lebensmittelmarkt anzutreffen sein.

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