Sojamargarine

sojamargarineDas kreative Sojaprodukt

Da Soja prinzipiell als echter Milchersatz dient, findet es auch bei der Herstellung von Margarine vielfach Anwendung. Bei der Sojamargarine handelt es sich im Grunde genommen und ein pflanzliches Streichfett, das überall dort eingesetzt werden kann, wo auch herkömmliche Margarine dienlich ist.

Steigende Nachfrage

Die steigende Nachfrage nach Sojaprodukten war es, die zu solch kreativen Schaffensprozessen wie der Sojamargarineherstellung führte. Es war ungefähr in den 70 Jahren des 20. Jahrhunderts, als man begann, das Sojaöl aus der Sojabohne zu gewinnen und das dabei zurückbleibende Sojaextraktionsschrot zu vermarkten. Durch das gleichzeitig wachsende Gesundheitsbewusstsein stieg auch die Nachfrage nach nicht tierischen Fetten. Es brauchte nicht lange, bis erste Hersteller diese Marktlücke entdeckten und mit entsprechenden Produkten versorgten. Es entstand die erste Sojamargarine.

Vorteile der Sojamargarine liegen darin, dass sowohl Cholesterin als auch Laktose und Gluten als Inhaltsstoffe entfallen. Wer also entsprechende gesundheitliche Beschwerden aufweist, kann bedenkenlos auf Sojamargarine zurückgreifen und seine Ernährung damit erweitern. Im Lauf der Entwicklung entfernte man sogar tierische Vitamine aus der rein pflanzlich hergestellten Margarine, sodass es nun auch für die vegane Ernährungsweise geeignet ist. Insgesamt wird die Sojamargarine positiv angenommen und mit gesundheitsfördernden Eigenschaften assoziiert.

Gängige Inhaltsstoffe

Sojamargarine enthält in den meisten Fällen einen großen Anteil Sojaöl, welcher sich auf einem Wert von ca. 60 Prozent einpendelt. Des Weiteren wird ihr Wasser hinzugefügt, in einigen Fällen auch Kokosöl. Als Emulgatoren dienen Mono- und Diglyceride, Lecithine und Citronensäureester. Darüber hinaus finden sich Aromen und Farbstoffe sowie die Vitamine E und A in der herkömmlich hergestellten Sojamargarine.

Bei der Auswahl einer geeigneten Margarine sollte man dennoch auf die Ausweisung am Etikett achten. Denn nicht immer gilt das Produkt als Margarine. Enthält es beispielsweise viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren und bestimmte Vitamine, wird es oft als Streichfett deklariert. Außerdem können sich die verschiedenen Anteile der Inhaltsstoffe auf die Anwendung auswirken. Auch hierzu gibt das Etikett nähere Informationen, wo beispielsweise geschrieben steht, ob sie fürs Backen, Braten oder Kochen geeignet ist.

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